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Taumelnietverfahren

Das Taumelverfahren ist eine spanlose, nicht lösbare Verbindungstechnik (Kaltumformung). Beim Taumelnieten wirkt die Umformkraft nur auf eine Teilfläche des Werkstückes, d.h. mit einer relativen niedrigen Kraft lassen sich große Umformungen realisieren.

Die erforderlichen Werkzeuge können einfachst aufgebaut sein, was geringe Werkzeugkosten bedeutet. Mit Hilfe der Taumelnietung lassen sich hochwertige Nietverbindungen in fester wie auch in beweglicher Ausführung herstellen. Zur Qualitätssicherung ist eine Kraft-Weg-Kontrolleinrichtung integrierbar.

Forte+Wegmann setzt das Taumelnietverfahren für die manuelle Bedienung ein.

Beim Taumelnietenverfahren rotiert das Werkzeug (Döpper) in einem konstanten Anstellwinkel um die Mittelachse des Nietes. Das Nietmaterial wird über eine Linienberührung axial und tangential bei gleichzeitigem axialem Vorschub verformt.